
Die Zwei-Stunden-Schallmauer im Männer-Marathon galt lange als kaum erreichbar, noch 2007 war der offizielle Marathon-Weltrekord fast fünf Minuten langsamer. Eliud Kipchoge kam 2018 in Berlin dann ein großes Stück näher (2:01:39 Stunden), Kelvin Kiptum war 2023 in Chicago in Sichtweite (2:00:35 Stunden). Ihm blieb es aber auf tragische Weise verwehrt, seine Zeit weiter zu unterbieten. Kiptum kam nur wenige Monate nach seinem Rekordlauf bei einem Autounfall in seiner Heimat ums Leben.
Als dann keiner damit rechnete, geschah es: Am 26. April 2026 schafften es gleich zwei Läufer, die 2-Stunden-Schallmauer zu durchbrechen:
Der Kenianer Sabastian Sawe in einer Zeit von 1:59:30 Stunden und der Äthiopier Yomif Kejelcha mit seiner Zielzeit von 1:59:41 Stunden. Und selbst der Drittplatzierte bei diesem Rennen lief historisch schnell. Jacob Kiplimo aus Uganda blieb dabei in 2:00:28 Stunden ebenfalls noch sieben Sekunden unter dem bisherigen Weltrekord.
Solch ein Rennen kann man nicht planen und es musste wohl viel zusammenkommen, um diese Zeit zu erreichen. Wie sich diese Entwicklung bis dahin gestaltete, möchte ich Ihnen in diesem Buch näherbringen.
Das Buch ist erhältlich als Taschenbuch (auf Amazon bzw. im epubli-Shop) und auch als eBook (z.B. Kindle).
